Lingam- Massage

Die Massage des Heiligtums des Mannes

 

Der Begriff "Lingam" kommt aus dem Sanskrit und ist die Bezeichnung für das männliche Geschlechtsorgan

 

Unser Alltag tut das Übrige. Männer sollen immer mehr in immer kürzerer Zeit erledigen, erreichen, schaffen; sie bringen Leistung! Dieses "Erledigen", das Gut-Dastehen und das Fokussieren auf ein Ziel legt sich dann automatisch auch wie ein Schatten auf die Sexualität. So ist der Lingam einem enormen Erfolgsdruck ausgesetzt. Welche Frau kennt nicht den Satz "danach": war ich gut?

Viele Männer in unseren Breitengraden haben nur den genitalen Orgasmus kennengelernt.
Oft ist die Muskulatur so verspannt, daß es der Beckenregion schwer fällt, in Ruhe die Energie aufzubauen und nach einer Zeit wieder zu entladen - es passiert viel zu schnell.

Im Tantra und bei der Lingam Massage geht es um nichts von alledem. "Mann" darf so sein, wie er gerade ist - er muß sich und anderen nichts beweisen und kann sich ganz fallenlassen. Er kann die Empfindungen genießen, ohne damit "etwas tun" zu müssen.

Verschiedene Griffe während der Lingam Massage lösen unterschiedliche Empfindungen aus - und es ist völlig unerheblich, ob König Lingam dabei aufgerichtet ist oder nicht. Alle Reflexzonen des Lingams, die ringförmig von der Wurzel bis zur Spitze angeordnet sind, werden massiert. Dabei wird die Energie im Becken aufgebaut. Mit der Entspannung in diese Energie kann der ganze Körper an einer ekstatischen Erfahrung des Ganzkörperorgasmus teilhaben, die sich bis hinauf zur Schädelbasis und bis hinunter in die Füße ausbreitet

 

Männlicher Orgasmus


Dass es Probleme mit dem Orgasmus gibt, ist allgemein anerkannt, jedoch nur in Bezug auf die Frau: Der Mann ejakuliert, deshalb hat er einen Orgasmus. Dieses „deshalb“ ist überflüssig!

Die Ejakulation ist eine Sache, der Orgasmus eine ganz andere. Einige moderne Sexologen wissen das wohl, das große Publikum jedoch nicht. Der Durchschnittsmann ist erstaunt, wenn man ihm sagt, daß mindestens 90 Prozent der Männer keinen Orgasmus kennen. Weil die Ejakulation und die paar Sekunden davor der Gipfelpunkt seines sexuellen Erlebens sind, ist der Mann davon überzeugt, das sei nun der männliche Orgasmus. Hingegen weiß Tantra seit Jahrtausenden, daß die Ejakulation den Mann gerade vom wahren Orgasmus trennt, von jener sexuellen Ekstase nämlich, die in die höheren, kosmischen Bewußtseinsebenen führt. Die Ejakulation unterbricht abrupt diese Erfahrung, für die Frau ebenso wie für den Mann. Sagen wir es ganz deutlich: Wenn 90 Prozent der Frauen keinen Orgasmus haben, liegt das daran, daß 85 Prozent der Männer unter vorzeitiger Ejakulation leiden!

Definition: Unter vorzeitiger Ejakulation leidet jeder Mann, der nicht in der Lage ist, seine Ejakulation wenigstens so lange aufzuschieben, bis seine Frau nach einem oder mehreren Orgasmen befriedigt ist. Der Aufschub der Ejakulation allein beinhaltet jedoch nicht, daß der Mann zum wirklichen Orgasmus gelangt, auch wenn sein sexuelles Erleben intensiv und zufriedenstellend ist – aber es ist bereits ein Fortschritt.

Die Ejakulation versperrt den Weg zum männlichen Orgasmus und tötet das Begehren, den magischen Magnetismus, der das Paar auch außerhalb des sexuellen Kontakts verbinden sollte. Mit dem Abschwellen des lingam erlischt dieser Magnetismus und damit der Zauber der Vereinigung von Shiva und Shakti: Das Paar trennt sich, um sich in der Banalität des Alltags wiederzufinden, und das ist bedauerlich.

Tantra verspricht dem Mann unbegrenzte sexuelle Potenz, Erektionen, die so lange anhalten, wie seine Gefährtin und er es wünschen, die Fähigkeit zu zwei oder drei sexuellen Vereinigungen am Tag, ohne daß sein Verlangen nach der Shakti nachließe. Diese Aussicht scheint ihm so verlockend wie seiner Partnerin, aber wenn man ihm den Preis dafür nennt – Verzicht auf die Ejakulation – dann vergeht ihm das Lachen, und er zieht ein langes Gesicht.
In der Tat erscheint uns der klassische Ablauf ganz natürlich und unvermeidlich. Außerdem ist der Ejakulationsreflex, den wir seit Urzeiten in uns tragen, hartnäckig. Der Geschlechtstrieb wurzelt im unwiderstehlichen Trieb der Gattung, und die will überleben und sich fortpflanzen – daher die Ejakulation. Dieses konditionierte Verhalten wird durch die Erziehung verstärkt. Für Tantra ist die Ejakulation überflüssig, außer natürlich für die Fortpflanzung. Daß der Mann sich jedoch sträubt, wenn man ihm vorschlägt, seine Konditionierung zu verändern und die zum Störfaktor erklärte Ejakulation zu vermeiden, ist nur verständlich. Auch wenn man die vom Tantra angestrebte Spiritualisierung des Sexus nicht in Betracht zieht, ist eine Verhaltensänderung schon allein für das gelungene Zusammenleben eines Paares erstrebenswert.

 

zitiert aus: "Tantra für Menschen von heute", André van Lysebeth

Diana Koller

Geschäftsführerin

 

Eidg.gepr. Kosmetikerin

WellnessMasseurin

TantraMasseurin

 

Diana Koller
Diana Koller

Margrith Kessler

 

Mediale Lebensberaterin

Masseurin

Praxis Buochs

Praxis Laufen